Bündner Gerstensuppe

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Mein Lieblingsmittagessen auf der Skihütte ist die Bündner Gerstensuppe ein Klassiker, denn sie sättigt und wärmt nicht nur hervorragend, sondern schmeckt auch super fein. Ich habe diesen Klassiker aus Graubünden in eine vegane Version umgewandelt. Das Originalrezept verlangt nach Kalbfüßen und Schinken oder Bündnerfleisch, dafür habe ich Räuchertofu verwendet. Die Schlagsahne aus dem Originalrezept habe ich durch Sojasahne ersetzt, dann darf die Suppe zum Schluss aber nicht mehr aufgekocht werden! Das Ergebnis schmeckt köstlich. Die Suppe lässt sich prima vorbereiten und schmeckt, wie so viele Suppen am zweiten Tag aufgewärmt sowieso besser.

Gerste ist ein Getreide, dass leider viel zu wenig Beachtung in unserer Küche findet. Man kann es sowohl süß als auch herzhaft genießen. In meinem Blogartikel “Gerste – nur eine Brauzutat fürs Bier?” findet ihr einige Infos zu diesem wertvollen Lebensmittel.

Bündner Gerstensuppe

Das brauchst du für 4 Portionen:

1 Zwiebel
150 Gramm Räuchertofu
2 Esslöffel Olivenöl
150 Gramm Lauch
100 Gramm Sellerie (Knolle)
300 Gramm Karotten
200 Gramm Kartoffeln
150 Gramm Gerste
1 1/2  – 2 Liter Gemüsebrühe
100 Milliliter Soja- oder Hafersahne (wer nicht vegan lebt kann auch Schlagsahne nehmen!)
2 Lorbeerblätter
2 Nelken
6 Wacholderbeeren
Meer- oder Steinsalz
Pfeffer
Paprikapulver
gemahlener Kümmel
1/2 Bund glatte Petersilie

 

Bündner Gerstensuppe

So wird’s gemacht:

Räuchertofu in sehr kleine Würfel schneiden. Zwiebel schälen und in fein würfeln. Das restliche Gemüse waschen und in mundgerechte Würfel schneiden. Die Zwiebel mit dem Räuchertofu in Olivenöl andünsten. Gemüse und Gerste dazu geben und kurz mit andünsten. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Lorbeerblätter sowie Nelken und Wacholderbeeren (das habe ich beide in einen Teebeutel verpackt, so lässt es sich anschließend wieder leicht aus der Suppe entfernen) zugeben.

Bündner Gerstensuppe

Zugedeckt ca. eine Stunde köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren. Am Schluss die Sojasahne(Hafersahne) zugeben. Mit Meersalz, Pfeffer, Kümmel und Paprikapulver abschmecken. Petersilie fein hacken und drüber streuen.

Guten Appetit!

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