Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele. Der Klassiker ist hier die Hühnerkraftbrühe. Unter dem Rezept findest du auch noch das Rezept für eine vegane Kraftbrühe sowie eine Variante nur mit Rindfleisch. Diese Rezepte sind die Basis für Kraftbrühen, die du dann entweder direkt trinken kannst oder in Suppen oder Saucen weiterverarbeiten kannst. In den Rezepten ist jeweils eine bestimmte Menge an Gemüse angegeben. Hierfür kannst du aber auch Gemüsereste sammeln. So verwertest du dein Gemüse, es entstehen keine Abfälle und am Ende hast du eine sehr nährstoffreiche Brühe.

Ich trinke meine Tasse mit meiner Kraftbrühe am liebsten am Abend. Meist mit reichlich Petersilie und manchmal auch ein paar Karottenwürfeln und Frühlingszwiebelringen. Dabei erwärme ich die Karotten und Frühlingszwiebeln mit der Brühe. Die Petersilie gebe ich aber erst hinterher dazu. Ich komme dann wunderbar nach einem anstrengenden Tag innerlich zur Ruhe und tue gleichzeitig etwas Gutes für meinen Darm.

Neben den Gemüseresten kannst du im Laufe der Woche (oder mehrere Wochen) auch alle Knochen und Fleischreste in einen Gefrierbeutel geben und einfrieren. Wenn du neutrale Brühe machen willst, empfehle ich dir die Gemüsereste, -schale in einen separaten Gefrierbeutel zu geben. Du kannst alles aufheben, von Zwiebel- oder Knoblauchschalen über Karottenschalen, Salatresten, den harten Enden des Spargels, Strunke und äußeren Blätter vom Kohl bis hin zu den Schoten von frischen Erbsen. Planst du eine aromatisierte Brühe zu kochen, dann kannst du auch alle Gemüsereste und Knochen in einem Beutel sammeln. Bewahre die Gemüsereste, Fleischreste und Knochen im Gefrierschrank auf, bis der Beutel voll ist und du deine Brühe kochen möchtest. 

In den wärmeren Monaten koche ich die Brühe in der Regel nur für 2-3 Stunden. Das gilt sowohl für die Fleisch- als auch die vegane Kraftbrühe. In den kalten Monaten bleibt der Topf mit Brühe dann für mindestens 6, es dürfen auch gerne 8 Stunden werden, auf dem Herd und köchelt sanft vor sich hin.

Das brauchst du für eine wärmende Hühnerkraftbrühe:

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele
ca. 4-6 Stück (ca. 800 Gramm bis 1 Kilogramm) Hühnerschenkel (Bio)
 2 Karotten
 1 Stange Lauch
 1 Stück Sellerie (Knolle)
 2 Scheiben frischen Ingwer
 ca. 6 Pfefferkörner
 1 Teelöffel Wacholderbeeren
 3 Lorbeerblätter
1/2  Zitronenschale (getrocknet)
 1/2 Bund frische Petersilie

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

So wird’s gemacht:

Gib die Hühnerteile in einem Topf mit heißem Wasser. Die Hühnerteile sollten gut mit Wasser bedeckt sein. Koche alles kurz auf und schöpfe den entstehenden Schaum abschöpfen. Wasche das Gemüse und schneide es in grobe Würfel. Gib die Gemüsewürfel und alle Gewürze zum Huhn. Fülle den Topf bis ca. 1 gute Handbreit unterhalb des Randes mit Wasser auf. Nun lasse die Brühe  für ca. 4-6 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln. Dann die Brühe durch ein Sieb gießen. Das Gemüse und die Knochen kannst du nach dieser Kochzeit nur noch entsorgen! Würze die Brühe nach deinem Geschmack mit einem guten Meer- oder Steinsalz.

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

Tipp:

Wenn du das Fleisch als Suppeneinlage weiterverwenden möchtest, dann nimm es nach ca. 45-90 Minuten heraus. Löse das Fleisch von den Knochen. Gib nun die Knochen, Knorpel und Haut zurück in den Kochtopf und lasse die Brühe weiter vor sich hin köcheln. Ich gebe die fertige Brühe in Schraubgläser . So lässt sie sich gut lagern.

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

Das brauchst du für eine vegane Kraftbrühe

ca.  6 Liter Wasser
400 Gramm Karotten
 200 Gramm  Sellerie (Knolle)
 1 rote Zwiebel
1 Stange Lauch
 1/2 Zitronenschale (getrocknet)
 1 gute Prise Kurkuma
 1-2 Lorbeerblätter
ca. 8 Wacholderbeeren
 ca. 1 cm frischen Ingwer
1 Streifen Wakame Alge
1/2 Bund frische Petersilie

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

So wird’s gemacht:

Schneide das geputzte Gemüse in Würfel. Gib Öl in einen großen, heißem Topf Öl. Sobald es erhitzt ist dünste darin die Zwiebel und das Gemüse an. Gib den Ingwer, Pfeffer und den Lorbeer dazu. Gieße alles mit kaltem Wasser auf. Dann kommen die Zitronenschale, Wacholder und restlichen Zutaten in den Topf. Lass die Brühe für ca. 2–3 (im Winter 4-6) Stunden auf kleiner Flamme zugedeckt köcheln. Das verwendete Gemüse solltest du wegwerfen. Die Brühe nach Geschmack salzen und pfeffern

Dieses Grundrezept dient als Suppengrundlage und zur Verfeinerung von Gemüse, Hülsenfrüchte oder Getreide. Willst gleich Gemüsesuppe essen, gib eine halbe Stunde vorher das gewünschte Gemüse dazu. 

Tipp:

Für die vegane Kraftbrühe kannst du auch sehr gut Gemüsereste sammeln. Je nachdem wie viele Gemüsereste bei dir anfallen und wie oft du die Kraftbrühe kochst, biete es sich an die Gemüsereste in einem Beutel zu sammeln und einzufrieren bis du sie verwenden möchtest. Du kannst alle Arten von Schalen inklusive der von Zwiebeln sammel, so bekommt deine Kraftbrühe auch immer einen etwas anderen Geschmack. Wichtig ist nur, dass die Reste alle von Gemüse aus biologischem Anbau stammen! 

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Kraftbrühen – Wohltat für Körper und Seele

Das brauchst du für eine wärmende Rinderbrühe:

500 Gramm Suppenfleisch vom Rind (Bio)
ca. 200 Gramm Fleischknochen vom Rind (Bio)
ca. 8 Wacholderbeeren
2 Lorbeerblätter
3 Karotten
1 Stange Lauch
2 Scheiben (je ca. 2 cm) frischen Ingwer 
Wasser
1 Schuss Reisessig
Meer- oder Steinsalz

So wird’s gemacht:

Gib die Rindfleischteile in einem Topf mit heißem Wasser. Sie sollten gut mit Wasser bedeckt sein. Koche alles kurz auf und schöpfe den entstehenden Schaum abschöpfen. Wasche das Gemüse und schneide es in grobe Würfel. Gib die Gemüsewürfel und alle Gewürze zum Fleisch. Fülle den Topf bis ca. 1 gute Handbreit unterhalb des Randes mit Wasser auf. Nun lasse die Brühe  für ca. 4-6 Stunden bei mittlerer Hitze köcheln. Dann die Brühe durch ein Sieb gießen. Das Gemüse und die Knochen kannst du nach dieser Kochzeit nur noch entsorgen! Salze die Brühe nach deinem Geschmack mit einem guten Meer- oder Steinsalz.

Tipp:

Wenn du das Fleisch als Suppeneinlage weiterverwenden möchtest, dann nimm es nach ca. 45-90 Minuten heraus. Löse das Fleisch von den Knochen. Gib nun die Knochen und Knorpel zurück in den Kochtopf und lasse die Brühe weiter vor sich hin köcheln. Ich gebe die Brühe in Schraubgläser und so lässt sie sich gut lagern.

Guten Appetit!

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