Pastinaken-Granatapfel-Carpaccio

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Pastinaken-Granatapfel-Carpaccio – Carpaccio mal auf ganz andere Art. Pastinaken waren früher in unseren Breiten ein Grundnahrungsmittel, das dann lange Zeit in Vergessenheit geriet. Vor einigen Jahren war die Pastinake dann erst wieder auf Wochenmärkten und heute ist sie in jedem Supermarkt zu finden.  Sie hat sich inzwischen wieder einen festen Platz in vielen Küchen erobert.

Pastinaken zählen wie Karotten, Steckrüben oder Topinambur zum Wurzelgemüse. Die cremefarbenen Pastinaken lassen sich äußerlich schwer von der Petersilienwurzel unterscheiden. Die Form von Pastinaken ist kegelförmig und läuft sehr spitz zu. Je dicker Pastinaken sind, desto weicher ist ihr Fruchtfleisch. Die Ernte der Pastinaken beginnt ab September und sie haben den ganzen Winter über Saison. Pastinaken zählen zu den wenigen Gemüsesorten, die (wie auch Grünkohl) durch Frosteinwirkung milder und süßer werden und ihr Aroma voll entfalten. 

Was ist drinnen?

Da die Pastinakenwurzel besonders bekömmlich ist und einen geringen Nitritgehalt aufweist, kommt sie auch immer mehr als Babynahrung zum Einsatz. Ihr leicht süßlich-nussiger Geschmack, der an eine Mischung aus Karotten und Knollensellerie erinnert, sowie die vielen gesunden Inhaltsstoffe von Pastinaken überzeugen einfach. Das winterliche Wurzelgemüse liefert zum Beispiel hochwertige Kohlenhydrate, wertvolle B-Vitamine, Vitamin C, Vitamin K und auch Calzium.

Was solltest du beim Einkaufen und bei der Lagerung beachten?

Die kleineren Pastinaken sind zarter als die großen. Achte beim Einkauf darauf, dass die Schale glatt ist und keine Stellen aufweist. Das kann ein Hinweis auf eine falsche Lagerung und damit Nährstoffeinbußen sein. Das grün am oberen Teil der Pastinake zeigt die Frische der Pastinake an. Je grüner, desto frischer. Ist das grün schon gelblich, lass lieber die Finger von den Wurzeln. Pastinaken lassen sich gut im Gemüsefach des Kühlschranks lagern. Am besten aus der Verpackung nehmen und ein leicht feuchtes Tuch drüber legen, um die Wurzeln vor dem Austrocknen zu schützen.

Wie bereitest du Pastinaken zu?

Pastinaken kannst du ähnlich wie Karotten zubereiten, also waschen und schälen. Zarte Pastinakenwurzeln kannst du auch gut mit Schale essen. Zumal direkt unter der Schale, wie bei so vielen Gemüsen, die wichtigsten Nährstoffe sitzen. Du kannst Pastinaken auch problemlos roh essen, zum Beispiel in kleine Streifen geschnitten oder geraspelt im Salat. Pastinaken sind auch wunderbar in Eintöpfen und Suppen, als Gratin mit Kartoffeln, als Ofengemüse und als Carpaccio wie in diesem Rezept. Sogar in Kuchen oder Muffins kommen Pastinaken zum Einsatz. Zum Glück! Denn das Wurzelgemüse schmeckt wunderbar mild und dabei nussig und leicht süßlich. 

Das brauchst du für 4 Portionen:

300 Gramm Pastinaken
1/2  Granatapfel
2 Stangen Frühlingszwiebeln
optional Pinienkerne
optional Parmesankäse

Dressing

6 Esslöffel Olivenöl
1 Esslöffel Apfeldicksaft
3 Esslöffel Balsamico Essig
1 Teelöffel mittel scharfer Senf
1 Teelöffel Ganzkorn Senf
1-2 Esslöffel gehackte Petersilie
  Meer- oder Steinsalz
  schwarzer Pfeffer
1 Prise Kurkuma
1 Prise Paprikapulver, süß

So wird’s gemacht:

Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken.  Pastinaken schälen und in hauchdünne Scheiben schneiden und im Dampfgarer oder über einem Dampfeinsatz kurz bissfest garen. Die Pastinakenscheiben auf einer großen Platte oder portionsweise auf Tellern fächerförmig anrichten. Kerne aus dem Granatapfel entfernen und beiseite stellen. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden.

Für das Dressing den Apfeldicksaft, das Olivenöl, den Senf, den Balsamico Essig und die Gewürze vermischen.  Ich gebe die Zutaten für das Dressing gerne in ein Schraubglas, dann brauchst du es nur gut schütteln und die Zutaten sind perfekt vermischt. Die Pastinakenscheiben mit dem Dressing beträufeln. Mit den Granatapfelkernen und den Frühlingszwiebeln garnieren.

Optional kannst du das Carpaccio noch mit Pinienkerne (in einer Pfanne goldbraun anrösten) und geriebenem Parmesankäse bestreuen.

Probier das Rezept doch mal aus und schreibe mir in die Kommentare wie es dir geschmeckt hat! Ich freue mich auf deine Rückmeldung! 

Guten Appetit!

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