Quinoa und die Inkas

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Quinoa (ausgesprochen „Kienwa“) und die Inkas…  Quinoa auch Inkareis, Reismelde, Inkakorn, Reisspinat, Andenhirse oder Perureis genannt und gehört zur Familie der Fuchsschwanzgewächse. Und wie der Name Inkareis schon sagt, war Quinoa breits bei den Inka sehr beliebt. Es handelt sich um eine einjährige krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von 50 bis 150 cm. Die perlenförmigen, hellgelben Körner haben einen leicht nussigen Geschmack. Wobei es sich bei Quinoa um ein sogenanntes Pseudogetreide handelt. 

Quinoa Pflanze

 

Hochwertige pflanzliche Eiweißquelle

Quinoa ist wohl eine der besten pflanzlichen Eiweißquellen. Was Quinoa so einzigartig macht, ist, dass die kleinen Körnchen gut 15% mehr Eiweiß als unsere heimischen Getreidesorten enthalten. Darunter alle neun essentiellen Eiweißbausteine (Aminosäure; (wie Lysin, Tryptophan und Cystin, was für ein pflanzliches Lebensmittel äußerst ungewöhnlich ist. Tryptophan ist eine Aminosäure, die im Gehirn für die Herstellung des Glückshormons Serotonin gebraucht wird. Und gerade ein Mangel an Serotonin führt häufig zu Depressionen, Schwermut und Trübsinnigkeit. Der Mineralienreichtum (u. a. Kalzium, Magnesium und Eisen) von Quinoa übertrifft den von anderen Getreidearten um Längen. Außerdem ist das leckere Inkakorn glutenfrei. Das Korn ist als hervorragend für Veganer, Vegetarier und auch Menschen mit Glutenunverträglichkeit oder gar Zölliakie geeignet.

Quinoa

 

Quinoa, das Korn der Inkas

Quinoa stammt aus Südamerika und wird dort hauptsächlich in Ecuador, Peru und Bolivien angebaut. Schon seit 6000 Jahren dient die Pflanze den Andenvölkern als lebenswichtiges Grundnahrungsmittel. Inzwischen ist Quinoa auch in unserem Breiten sehr beliebt und immer bekannter geworden. Das geniale ist, dass man Quinoa sowohl süß als auch herzhaft zubereiten kann. Quinoa kann im Grunde wie jedes andere Getreide, verzehrt werden. Grundsätzlich sollte Quinoa vor der Zubereitung gut unter fließendem Wasser abgespült werden.

Die bekannteste und beliebteste Art des Quinoa zu genießen ist, es ähnlich wie Reis zu kochen. Dazu wird Quinoa kurz in der doppelten Wassermenge aufgekocht und dann bei niedriger Temperatur etwa 10 Minuten geköchelt. Anschließend nimmt man es vom Herd und lässt es abgedeckt für weitere 10-15 Minuten nach quellen. Achte darauf, Quinoa nicht zu lange zu kochen. Die Körnchen werden dann zu weich und verlieren ihren Biss und auch Ihren Geschmack.

Quinoasalat mit Heidelbeeren und Mandeln

Quinoa Rezept

Für mein Quinoa Rezept habe ich die bunte Mischung – also weißen, roten und schwarzen Quinoa – verwendet. Das ist ein Salat mit Heidelbeeren, Äpfeln und Mandel entstanden. Leckeres Power-Food. Serviere den Salat beim nächsten Grillabend oder nimm ihn auf die nächste Party mit. Ein Genuss!

 

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