Selleriesuppe mit Haselnüssen und Trüffelöl

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Diese gesunde, vegane Selleriesuppe mit Haselnüssen und Trüffelöl ist eine sehr feine Vorspeise an Weihnachten. Das Trüffelöl verleiht der Suppe einen Hauch von Luxus. Du kannst dir die Suppe aber auch an einem kalten Winterabend zubereiten und dann entscheiden ob du sie dir mit oder ohne Trüffelöl gönnst. 

Du kennst den Knollen- oder auch Wurzelsellerie bestimmt ganz traditionell aus dem Bund Suppengemüse. Sellerie schmeckt aber auch als Püree – entweder verwendest du nur Knollensellerie oder mischst Sellerie und Kartoffeln – SEHR lecker. Auch paniert und wie ein Schnitzel gebraten ist er eine tolle Alternative für Vegetarier und Veganer. Der klassische Waldorfsalat wird mit Knollensellerie zubereitet und auch als Gemüsebeilage, wie meine Selleriegemüse mit Zitrone, ist diese Knolle hervorragend geeignet.

Wichtig ist die Knolle vor der Verarbeitung gründlich unter fließendem Wasser abzuschrubben, denn es haftet oft sehr viel Erde daran. Dann werden die Enden und eventuell holzige Stellen entfernt und nun kannst du den Sellerie in Scheiben, Streifen oder Würfel schneiden. Achtung, die geschälte Knolle verfärbt sich schnell, darum solltest du dem Kochwasser einen Schuss Essig oder Zitronensaft zufügen. Hier findest du ein Video, das sehr gut zeigt wie man die Knolle putzt, schält und schneidet.

Worauf du beim Einkauf und der Lagerung achten solltest

Kaufe den Knollensellerie am besten im Ganzen ein, denn durch die Schnittstelle leidet der Geschmack und Vitamine gehen verloren. Die Knolle sollte so fest sein, dass sie auf Fingerdruck nicht nachgibt und die Schale sollte keine dunkelbraunen Stellen haben. Kaufe keine Knolle, die sich weich anfühlt oder gar beim “Klopfen” hohl klingt, denn dann sie ist alt und innen schwammig.
Die Knollen des Frühlings- und Sommerselleries sind im Vergleich zum Wintersellerie kleiner und werden mit den Blättern angeboten. Die kannst du zum Beispiel in einer Brühe oder Suppe mit kochen oder zum Schluss gehackt, wie Petersilie darüberstreuen. Beim Herbst- und Wintersellerie suche dir die mittelgroßen Exemplare heraus. Diese haben meist das feinere Aroma.

Du kannst Sellerie im Kühlschrank bis zu zwei Wochen lang aufbewahren. Wichtig ist, dass du die Sellerieknolle ungeschnitten, ungewaschen und getrennt von Obst und anderem Gemüse lagerst, da er andere Gerüche annehmen kann. Hast du den Sellerie schon angeschnitten oder gar einen angeschnittenen gekauft, dann decke die Schnittstelle mit Klarsichtfolie ab. 

Und hier geht es jetzt zu der Selleriesuppe mit Haselnüssen und Trüffelöl. 

Das brauchst du für 4-6 Portionen:

ca. 1 Esslöffel Olivenöl
1 kleiner Bund frischen Thymian
2 Lorbeerblätter
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
200 Gramm Kartoffeln
1 Liter Kraftbrühe (Gemüse oder Huhn)
100 Milliliter Kokossahne
50 Gramm geröstete Haselnüsse
1 Esslöffel Trüffelöl
  Paprikapulver
  Kurkuma
  Meer- oder Steinsalz
  Pfeffer

 

So wird’s gemacht:

Schäle und hacke die Zwiebel und die Knoblauchzehe in feine Würfel. Schäle den Sellerie und die Kartoffeln und schneide das Gemüse jeweils erst in Scheiben und dann in grobe Würfel. gib dann das Öl in einen großen Topf das Öl und erhitze es auf kleiner Flamme. In der Zwischenzeit binde die Thymianzweige und die Lorbeerblätter mit einem Stück Schnur zusammen und gib das Kräuterbündel mit den Zwiebelwürfeln und einer Prise Meersalz in den Topf. Dünste das Ganze für ca. 10 Minuten, bis die Zwiebeln zwar weich, aber nicht gebräunt sind.

Als nächstes gibst du den Knoblauch dazu und dünstest alles für eine weitere Minute an. Jetzt gibst du die Sellerie- und Kartoffelwürfel dazu. Verrühre alles gut und gibt eine Prise Meersalz, Paprikapulver, Kurkuma und ein wenig Pfeffer dazu. Nun füllst du das Gemüse mit der Brühe auf, bringst alles zum Kochen und lässt es dann ca. 30 Minuten köcheln, bis das Gemüse ganz weich ist. In der Zwischenzeit hackst du die Haselnüsse und röstest sie in einer Pfanne ohne Fett kurz an.

Wenn das Gemüse gar ist, entfernst du die Kräuter und wirfst sie weg. Zum Schluss gibst du die Kokossahne in die Suppe. Nimm den Topf vom Herd und püriere die Suppe bis sie ganz glatt und sämig ist. Je nachdem welche Konsistenz du bevorzugst kannst du noch ein wenig Brühe zugeben um die Suppe flüssiger zu machen. Vor dem Servieren streust du die gerösteten Haselnüsse darüber und beträufelst die Suppe mit dem Trüffelöl.

Probier das Rezept doch mal aus und schreibe mir in die Kommentare wie es dir geschmeckt hat! Ich freue mich auf deine Rückmeldung! Gerne kannst du auch ein Bild davon auf Instagram posten unter #claudiaearp.

Guten Appetit! 

 

 

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