5 Praktische Tipps zur Organisation in deiner Küche bei deiner Ennährungsumstellung

Print Friendly, PDF & Email

 

5 Praktische Tipps zur Organisation in deiner Küche bei deiner Ernährungsumstellung

Heute morgen habe ich im Radio eine Werbung gehört: “Ich stelle meine Ernährung um, die Chipstüte steht jetzt nicht mehr rechts, sondern links vom Computer”. So kann man seine Ernährungsumstellung auch organisieren, ich denke jedoch bei dem Thema Ernährungsumstellung hast du anderes im Kopf. 

Als ich vor mehr als 10 Jahren meine Ernährung umgestellt habe, war ich in der Situation, in der viele Frauen heutzutage sind, Job und Kinder, der Tag musste immer gut organisiert sein. Da ist man als Frau gefordert. Es braucht schon ein gutes Maß an Motivation und Disziplin in einer solchen Lebensphase die Ernährung umzustellen. Denn eine Umstellung bedeutet, dass man alte Gewohnheiten ablegen und neue Routinen entwickeln muss. Damals musste bei mir alles schnell gehen, ohne großen Aufwand umsetzbar sein. Es war eine Zeit, in der ich mehr funktionierte als lebte.

Schritt für Schritt 

Ich habe die größte Hürde in Bezug auf eine Umstellung der Ernährung darin gesehen, dass mir all die Dinge und Vorbereitungen, das „spezielle“ Einkaufen zu aufwändig erschienen. Ich habe mich damals entschieden mich bei einem Workshop inspirieren zu lassen. Nach dem Wochenende bin ich nach Hause gefahren und habe angefangen meine Küchenschränke auszuräumen und  habe von heute auf morgen meine Ernährung umzustellen – radikales Feng-Shui. Meinen Klientinnen rate inzwischen eine Umstellung Schritt für Schritt vorzunehmen, denn jeder einzelne kleine Schritt ist wie ein Dominostein, der eine Kette von neuen Steinen anstößt….

Kleine Dinge zu ändern kann sehr befriedigend sein. Du bekommst neben der Zeitersparnis auch gleichzeitig geistige Fitness, denn in deinem Kopf entsteht eine neue “Gedankenbahn”.

5 Praktische Tipps zur Organisation in deiner Küche bei deiner Ernährungsumstellung

Meine effektivsten kleinen Schritte:

 

1. Ohne Plan hast du keinen Plan

Erstelle dir jeden Tag eine To-Do-Liste und ergänze deine nächste Einkaufsliste. Ich habe immer eine Liste in der Küche liegen und sobald etwas eingekauft werden muss setzte ich es auf diese Liste. Du kannst die Liste auch in deinem Timer oder auf deinem Handy führen – was immer für dich passend ist. Das mache ich seit vielen Jahren und es ist zur Routine geworden, die mir hilft den Überblick zu behalten. Das ist sehr praktisch, weil ich so nichts mehr vergesse (Einkaufszettel auf dem Küchentisch😊) und mir unnütze Wege und Fehlkäufe erspare.

2. Körner, Samen, Hülsenfrüchte oder getrocknetes Obst über Nacht einweichen

Ein sehr wichtiger Punkt in einer gesunden Vollwertküche und bei den meisten, der heutigen Rezepte mit echten Lebensmitteln, unerlässlich. Je nachdem, was ich am nächsten Tag kochen möchte, hilft das Einweichen, die Verdauung dieser Zutaten zu erleichtern und die Kochzeit zu verringern. Das Einweichwasser wird in jedem Falle weg geschüttet (!) und die eingeweichten Lebensmittel mit frischem Wasser gekocht.

Du kannst zum Beispiel Vollkornreis und Kichererbsen oder Gerste von Samstag auf Sonntag einweichen. Am Sonntag für einige Tage der Woche vorkochen und im Kühlschrank lagern. Somit sparst du dir Zeit in der Woche, wenn es einmal schneller gehen muss, eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten. Auch die Chia Samen weiche ich abends für den Porridge des nächsten Tages ein. Dadurch bekommen diese kleinen Körnchen eine gallertartige Konsistenz, welche weich und somit gut mixbar werden. Das Gel wirkt sich äußerst verdauungsfreundlich auf deinen Darm aus.

3. Den Einkauf vom Markt gleich verarbeiten

Auf dem Markt gekauftes Gemüse wasche und putze ich nach Möglichkeit sofort und lagere es für die Gerichte der nächsten 2-3 Tage in Portionsbeuteln im Kühlschrank. Es gibt die Möglichkeit, gleich fertig gewaschene Salate oder Gemüse zu kaufen, das würde ich nur als Notlösung machen, denn hier fällt unnötig viel Plastik an. Außerdem kaufe ich nicht mehr, als was in 3-4 Tagen verzehrt werden kann, um Verderben zu vermeiden. Ausnahme hier ist das Lagergemüse wie Kartoffeln und Zwiebeln, aber auch Kohl.

 

4. Vorräte anlegen

Herrscht in deinem Kühlschrank gähnende Leere, und dein Vorratsregal hat außer einer angebrochenen Packung Cornflakes auch nicht viel mehr zu bieten, kannst du keine gesunde Mahlzeit kochen. Mit Vorräten ist nicht die Schokolade gemeint, sondern Grundlebensmittel aus denen du dir schnelle Gerichte zubereiten kannst. Wie Pseudogetreide – Quinoa, Amaranth, Reis – und Hülsenfrüchte. Ich habe immer getrocknete Kichererbsen, getrocknete dicke Bohnen und rote oder gelbe Linsen im Haus. Diese Lebensmittel sind lange haltbar und lassen sich deshalb perfekt auch in größeren Mengen lagern.

5. Gewürze und Kräuter

Eine gesunde Küche lebt vom reichlichen Angebot an Gewürzen und Kräutern. Aus diesem Grunde habe ich ein Grundsortiment: Meer- oder Steinsalz, Pfeffer, Kardamom, Kreuzkümmel (Cumin), Kurkuma, Basilikum, Oregano, Thymian, Minze, Paprika, Zimt und Vanille immer vorrätig. Frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, Basilikum oder auch Thai Basilikum kannst du im Sommer im Garten oder auf dem Balkon pflanzen und im Winter im Topf auf der Küchenfensterbank.

 

6. Getreide- oder Nussmilch

Bei mir gibt es zurzeit hauptsächlich Mandelmilch. Ich bereite meine Mandelmilch immer für einige Tage vor. Ich komme mit einem Liter ein paar Tage aus. Die Menge, die du vorbereitest hängt von der Personenzahl in deinem Haushalt ab und dem Verbrauch. Du kannst auch 2 oder 3 Liter auf einmal herstellen. Die Herstellung geht schnell und erfordert pro Liter ca. 10 Minuten. So kannst du auch Reis-, Hanf- oder Hafermilch herstellen. Ich zeige dir gern, in einem meiner nächsten Beiträge wie das geht…. Übrigens mache ich die Getreide- oder Nussmilch selbst, weil ich dann weiß was drinnen ist und sie ist erheblicher günstiger als die gekauften Varianten.

Zusammenfassend:

Schreibe dir regelmäßig einen Einkaufsliste.
Bereite so viel wie möglich vor, bevor du mit dem eigentlichen Kochen startest: Räum deine Arbeitsflächen frei, stell alle Töpfe, Pfannen, Zutaten und Gewürze bereit, die du benötigen wirst, und bereite Zwiebeln, Gemüse und Hülsenfrüchte so weit vor, dass du sie anschließend nur noch in die Pfanne bzw. den Topf geben musst. Das macht jeder Spitzenköche, dort nennt man es „Mise en Place“. Verarbeite deinen Einkauf möglichst noch am gleichen Tag. Achte darauf eine gute Auswahl an Gewürzen und Kräutern im Hause zu haben. Lege dir Vorräte von haltbaren Lebensmitteln an.

Hast du andere Tipps, die dir selbst beim Organisieren des Küchenalltags helfen? Ich freue mich über deinen Kommentar.

Brauchst du weitere Tipps, dann unterstütze ich dich gern mit einer persönlichen Beratung, vereinbare einen Termin für ein kostenloses Strategiegespräch.

 

 

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen