Asiatische Spitzkohl-Adukibohen-Suppe

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Asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe

Vor allem Biomärkte bieten eine Vielzahl an Bohnenarten in den unterschiedlichsten Farben und Größen an. Eine davon ist die Adukibohne, auch Adzukibohne oder Azukibohne genannt. Sie wird seit Jahrhunderten in China, Korea und Japan angebaut. Inzwischen hat sich die Adukibohne nach Europa verbreitet, findet aber nach wie vor vorwiegend in der asiatischen Küche ihre Verwendung. Sie ist normalerweise nur in Bioläden, Reformhäusern oder Asia-Läden erhältlich. In Italien wird sie heutzutage in biologischem Anbau kultiviert.

Da die Adukibohnen einen leicht süßlichen Geschmack haben finden sie in der chinesischen Küche vor allem bei Süßspeisen Verwendung. Häufig werden sie zu einer süßen Paste verarbeitet, mit der Teigwaren oder Dampfnudeln gefüllt werden. Ich stelle dir heute ein herzhaftes Rezept mit dieser kleinen roten Bohne vor, eine asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Adukibohne eine entwässernde, entstauende und entgiftende Wirkung nachgesagt. Therapeutisch angewendet wird sie in der TCM bei Übergewicht, Wasseransammlungen, bei erhöhtem Cholesterin, zur Krebs-Prophylaxe, bei Bluthochdruck, Durchfall und vermindertem Milchfluss. Aus westlicher Sicht punktet die Adukibohne mit einem hohen Eiweißgehalt, beachtlichen Mengen an Phosphor, Eisen, Magnesium, Kalzium, Vitamin A, B1, B2, E und Niacin.

Asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe

Das brauchst du für 4 Portionen:

  • 200 Gramm Adukibohnen oder 100 Gramm Aduki- und 100 Gramm Tartar- oder Kidneybohnen
  • 2 Stangen Lauch
  • 2 Karotten
  • 150 Gramm Spitzkohl
  • 1 Chilischote (optional)
  • 1 Stück Ingwer
  • 1 Esslöffel Sesam- oder Olivenöl
  • 2–3 Teelöffel Currypulver
  • 1 Prise Kurkuma
  • 1 Teelöffel gemahlenen Koriander
  • 400 ml Kokosmilch
  • 600 ml Gemüsebrühe oder Hühnerbrühe (sofern du nicht vegetarisch oder vegan lebst)
  • 2 Esslöffel Sojasauce
  • Meer- oder Steinsalz
  • Pfeffer
  • 1 Esslöffel gehackte Petersilie oder frischer Koriander

Asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe

So wird’s gemacht: 

Weiche die Adukibohnen und die Tartar- oder Kidneybohnen über Nacht in Wasser ein. Verwende dafür zwei Schüsseln, denn die Bohnen haben unterschiedliche Kochzeiten! Gieße das Einweichwasser am nächsten Tag weg und koche die bohnen jeweils nach Packungsanweisung in frischem Wasser mit einem kleinen Stück Ingwer (siehe Mein Tipp für DICH) bis sie bissfest sind.

Putze den Lauch, schneide ihn in 4–5 handliche Stücke und dann in feine Streifen. Schäle die Karotten und schneide sie ebenfalls in feine Streifen. Halbiere den Spitzkohl und schneide ihn in dünne Streifen. Wenn du es gerne scharf magst und von deiner Konstitution her verträgst kannst du eine Chilischote verwenden. Halbiere diese der Länge nach, entkerne sie und hacke sie sehr fein (trage dazu Handschuhe!). Schäle den Ingwer und hacke ihn sehr fein.

Erhitze das Öl in einem Topf und schwitze den Chili und den Ingwer darin an. Gib den Lauch, die Karotten und den Spitzkohl dazu und dünste das Gemüse kurz an. Würze das Gemüse mit Curry, Kurkuma und Koriander. Lösche alles mit Kokosmilch und Gemüse- oder Hühnerbrühe ab.

Lasse die Suppe anschließend für ca. 10 Minuten köcheln. Tropfe die Aduki- und Tartar- oder Kidneybohnen in einem Sieb ab. Füge die Bohnen zur Suppe und lasse die Suppe für weitere 10 Minuten köcheln. Schmecke die asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe mit Sojasauce, Meersalz und Pfeffer abschmecken. Hacke die frische Petersilie bzw. den frischen Koriander und garniere die Suppe vor dem Servieren damit.

MeinTipp für Dich:

Wenn du ein Stück frischen Ingwer mit Hülsenfrüchten mitkochst, erhöhst du die Bekömmlichkeit derselben!

Lass es dir schmecken!

 

Hast du das Rezept probiert? Wie hat es geschmeckt?

Ich würde mich freuen, wenn du mir berichtest, wie dir die Asiatische Spitzkohl-Adukibohnen-Suppe geschmeckt hat. Am einfachsten schreibst du  mir einen Kommentar. Vor allem wenn du noch weitere Tipps für alle LeserInnen hast. Oder noch besser, du machst ein Bild und postet es mit dem Tag @claudiaearp auf Instagram (vergiss nicht den Hashtag  #claudiaearp, damit ich es auch finden kann).

 

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