7 Strategien chronische Entzündungen in den Griff zu bekommen

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7 Strategien chronische Entzündungen in den Griff zu bekommen 

Entzündungen sind auf dem Vormarsch und immer mehr Menschen sind in irgendeiner Form davon betroffen. Entzündungen, vor allem stille Entzündungen (ein noch relativ neuer Begriff in der Medizin), können eine heimtückische Angelegenheit sein. Du merkst nicht, dass du eine hast, bis sie eine ausgewachsene Krankheit verursacht.  Entzündungen sind einer der Hauptursachen von chronischen Erkrankungen und die nehmen bekanntermaßen rasant zu. Der Grund dafür ist, dass Entzündungen deinen Körper auf zellulärer Ebene schädigen. 

Wusstest du, dass du es in der Hand hast entzündliche Prozesse wieder rückgängig zu machen? 

Entzündung ist zunächst ein sehr allgemeiner Begriff. Entzündung ist typischerweise ein Immunantwortmechanismus und ist grundsätzlich eine wichtige Möglichkeit deines Körpers sich gegen feindliche Eindringlinge zu wehren. Wenn der Körper bemerkt, dass in einem bestimmten Bereich etwas vor sich geht, auf das eine Immunreaktion erforderlich, werden in diesem Bereich Entzündungsstoffe freigesetzt. Das passiert zum Beispiel, wenn du dir in den Finger schneidest. Ohne die darauffolgende Entzündungsreaktion würde die Wunde nur schlecht oder gar nicht heilen. Ohne eine Entzündungsreaktion wäre unser Immunsystem Angriffen von Mikroben hilflos ausgeliefert.

Auslöser für Entzündungsreaktionen gibt es viele: Verletzungen, Wärme, Reibung, UV-Strahlung, Säuren, Vergiftungen, ein Ungleichgewicht körpereigener Enzyme, Allergene und natürlich Bakterien, Viren, Parasiten oder Pilze. Bei manchen Menschen löst der Körper inzwischen auch bei Weizen oder anderen Lebensmittel eine solche Reaktion aus.

Ein weiterer Grund für Entzündungen ist oxidativer Stress. Oxidativer Stress entsteht aufgrund mehrerer Faktoren. Einige der Hauptfaktoren sind schlechte Ernährung, emotionaler Stress, elektromagnetische Strahlung (Telefone, WLAN, etc.), Schlaf- und Bewegungsmangel. Zu verstehen, wie diese Dinge deine Gesundheit beeinflussen, ist der erste Schritt, um Lebensgewohnheiten so zu verändern, dass sie deine Gesundheit positiv unterstützen.

Dabei sind zwei Arten von Entzündungen zu unterscheiden. Zum einen die klassische Entzündung, bei der die betroffene Stelle schmerzt, heiß und rot wird und auf der anderen Seite die „stille“ Entzündung. Das tückische an der stillen Entzündung ist, dass sie normalerweise von uns nicht wahrgenommen wird. So kann sie jahre- oder sogar Jahrzehnte lang bestehen und mit der Zeit Spuren in unserem Körper Spuren am Gefäßsystem, an der Schilddrüse, am Immunsystem, im Gehirn hinterlassen

Chronische Entzündung und die Folgen

Chronische Entzündung haben vielfältige Entstehungsursachen. Chronische Entzündungszustände sind in unserer Gesellschaft auf dem Vormarsch und haben Infektionserkrankungen schon lange überholt. Dazu gehören Erkrankungen wie: 

•Erkrankungen am Herz
•Krebs
• Autoimmunerkrankungen (wie Rheuma und Colitis ulcerosa)
• Arthritis
• Neurodegenerative Erkrankungen (Alzheimer, MS, etc.)
• Stoffwechselstörungen (Adipositas, Diabetes)
• und viele, viele andere 

Nehmen Entzündungen im deinem Körper überhand, senken diese seine Fähigkeit, auf zellulärer Ebene optimal zu funktionieren. Deshalb ist es auch so wichtig die Ursachen dieser Entzündungsherde anzugehen und zu beheben. Eine Eindämmung der Entzündung ist ein erster wichtiger Schritt in Richtung Heilung von chronischen Erkrankungen. Du unterstützt deinen Körper damit seine Selbstheilungskräfte wieder zu aktivieren.  Hier findest du nun 7 Strategien chronische Entzündungen in den Griff zu bekommen, einfache Strategien die du für dich umsetzten kannst.

 

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7 Strategien chronische Entzündungen in den Griff zu bekommen

Du hast eine chronische Erkrankung, dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass dieser Erkrankung eine Entzündung zu Grunde liegt und die Beseitigung der Entzündung ein erster, wichtigerer Schritt zur Heilung ist. Die nachfolgenden Empfehlungen sind wertvolle Schritte um Entzündungsprozesse in deinem Körper von verschiedenen Seite anzugehen. Dabei ist wichtig nicht nur eine der Maßnahmen umzusetzen, sondern sie sind als ein Paket zu sehen, dass nur in der Kombination zum Erfolg führen kann.

 1. Entzündungshemmende Ernährung
Deine Ernährung ist ein wichtiger Ausgangspunkt. In der heutigen Gesellschaft haben wir eine unglaubliche Auswahl an industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln auf dem Markt, die manchmal äußerst fragwürdig sind. Ein erster SEHR wichtiger Schritt: Fange an wieder auf natürliche, unverarbeitete Lebensmittel zurück zu greifen.

Hier einige allgemeine Hinweise:

  • Reduziere bzw. eliminiere Zucker und Getreide (allen voran Weizen) aus deiner Ernährung
  • Nimm keine hochverarbeiteten pflanzlichen Fette (Transfette) zu dir, sondern lege deinen Fokus auf gesunde Fette
  • Iss mehr Bio-Gemüse
  • Verzehre nur Fleisch aus Gras- und Weidehaltung
  • Es kann auch sehr hilfreich sein, deinen Fettstoffwechsel durch eine ketogene Ernährung zu unterstützen. D.h. Umstellung auf eine kohlenhydratarme, fettreiche (oder ketogene) Ernährung, die den Stoffwechsel verbessert und Entzündungsmarker im Körper nachweislich senkt.

Es hat sich gezeigt, dass eine Umstellung der Ernährung mit dem Schwerpunkt auf nährstoffreichem Gemüse in Bioqualität, frischen Kräutern, Gewürzen und gesunden Fetten, deutlich zu einer Abnahme von Entzündungen im Körper beitragen kann. Ganz einfach gesagt: Gewürze ja, Zucker nein. Kräuter und Gewürze wirken durch ihre ätherischen Öle und andere Inhaltsstoffe entzündungshemmend. Verwende sie reichlich in deinen Speisen! Schaue dich auf meinem Blog um, dort findest du Rezepte mit einem hohen Anteil an Gemüse. Zudem sind meine Rezepte ohne Fertigprodukte (mit ganz wenigen Ausnahmen) und meist auch laktose- und glutenfrei.

2. Reduziere Giftstoffe in deiner Umgebung
Unsere Nahrungsmittelversorgung ist aufgrund der weit verbreiteten Verwendung von Pestiziden, genetisch veränderten Pflanzen etc. sehr mit Giftstoffen belastet. Es ist unmöglich Giften aus der Umwelt komplett aus dem Weg zu gehen. Es gibt aber durchaus Möglichkeiten die Belastung für den Körper zu reduzieren.  Giftstoffe, die wir durch unser Essen und unsere Umwelt aufnehmen, werden entweder direkt vom Körper erfolgreich ausgeschieden oder aber im Gewebe eingelagert. Du kannst dir sicher vorstellen, dass die zweite Option langfristig für deine Gesundheit, die weitaus ungünstigere ist. Denn mit Zeit wächst die Belastung für deine Leber, deine Nieren, deinen Darm und auch die Haut. Also für unsere Ausscheidungs- und Entgiftungsorgane. Zudem haben viele dieser Giftstoffe eine hohe Neigung sich im Körperfett abzulagern und hier bevorzugt im Bauchfett. Da ist eine entzündungsreduzierte Ernährung wie eben beschreiben ein wichtiger Schritt, da du viele belastete Produkte aus deiner Ernährung eliminiert hast.  Ein weiterer wichtiger Schritt ist das ausreichende Trinken von Wasser. Dazu gleich mehr.  Ebenso solltest du bei Kosmetika und Putzmitteln genau hinschauen und auch hier zu Produkten greifen, die schadstofffrei und auf natürlicher Basis sind.

3. Wasser, Wasser und noch mal Wasser
Es ist so wichtig ausreichend Wasser (!) zu trinken, um deinen Körper beim „Ausspülen“ von Giftstoffe zu unterstützen. Du kannst dir in gewissem Sinne deinen Weg zu einer guten Gesundheit mit ausreichend Wasser (am besten durch einen guten Filter gereinigt) „er-trinken“ . Die Empfehlung liegt bei 30-40 ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht. Wobei hier natürlich noch weitere Faktoren eine Rolle spielen. Hast du Sport getrieben erhöht sich diese Menge genauso wie im Sommer bei sehr hohen Außentemperaturen. Ebenso solltest du während einer Entgiftungskur oder auch bei Gewichtsreduktionskuren mehr Trinken, damit du diese Prozesse positiv unterstützt. Achte darauf, zwischen den Mahlzeiten zu trinken, so dass du deine Magensäure nicht verwässerst und damit deine Verdauungsprozesse negativ beeinflusst. Ich höre normalerweise etwa 20 Minuten vor dem Essen auf zu trinken und trinke dann erst wieder etwa 30 Minuten nach dem Essen.

4. Eliminiere Nahrung, die du nicht verträgst, heile deinen Darm
Heutzutage leiden immer mehr Menschen unter Nahrungsmittelunverträglichkeiten bis hin zur Allergie. Das kann eine Unverträglichkeit gegen bestimmte Nahrungsmittel wie Weizen oder Erdnüsse sein, die eine offensichtliche negative Reaktion im Körper verursachen.  Es kann aber auch sein, dass du eine Nahrungsmittelunverträglichkeit hast und es lange nicht bemerkst, weil es nur zu sehr leisen, subtilen Entzündungsreaktionen im deinem Körper kommt. Deren regelmäßiger Verzehr führt über die Zeit zu einem chronischen Entzündungszustand in deinem Darm und schließlich im restlichen Körper.  Indem du bestimmte Nahrungsmittel für eine gewisse Zeit eliminierst und dann nach ca. 4-6 Wochen nach und nach wieder einführst, merkst du an der Reaktion deines Körpers sehr genau was dir bekommt und was nicht. Diese Reaktionen auf Nahrungsmittelunverträglichkeit sind bei Menschen mit Leaky Gut, Autoimmunerkrankungen und anderen Entzündungszuständen sehr häufig.

5. Behebe dein Mikronährstoff-Defizit
In deinem Körper laufen eine unglaubliche Anzahl von biochemischen Prozessen, ob du es mitbekommst oder nicht. Diese Prozesse erfordern bestimmte Nährstoffe, um richtig ablaufen zu können. Vom Hormonhaushalt bis zur Funktion des Immunsystems hängt alles davon ab, dass die richtigen Nährstoffe im Körper in ausreichend Menge vorhanden sind. Einige der häufigsten Nährstoffdefizite heutzutage sind Mangel an Magnesium, Zink, Vitamin D, Omega-3-Fetten, B-Vitaminen und Antioxidantien. Eine Umstellung der Ernährung wie oben beschrieben ist ein erster guter Schritt zur Verbesserung deiner Mikronährstoffzufuhr. Eine gezielte Ergänzung mit hochwertigen Vitalstoffen solltest du in der heutigen Zeit ebenfalls in Betracht ziehen. Insbesondere bei chronischen Erkrankungen und auch bei stillen Entzündungsprozessen. Wobei ich inzwischen jedem dazu rate seine Ernährung durch Vitalstoffe zu ergänzen. 

6. Gesunde Bewegung
Regelmäßige Bewegung und körperliche Aktivität sind wichtig, um Entzündungen zu lindern. Wenn du dich nicht bewegst, wirst du auch innerlich immer „unbeweglicher“. So ist Bewegung zum Beispiel wichtig damit die Lymphflüssigkeit zirkulieren kann, die Herz-Kreislauf-Funktion gefördert wird, die Atmung erhöht und die Ausscheidung von Toxinen optimal stattfinden kann. Du reduzierst damit die negativen Belastungen in deinem Körper und verbesserst die Sauerstoffversorgung deines Gewebes.

7. Reduziere emotionale Belastung/Stress
Emotionaler und mentaler Stress leisten einen massiven Beitrag zu oxidativem Stress und Entzündungen. Diese Entzündung manifestiert sich hauptsächlich dann in neurologischen Geweben und hat einen negativen Einfluss auf deine Stimmung. Die Lösung emotionaler Stressfaktoren ist unbedingt erforderlich, um Entzündungen so weit wie möglich zu lindern. Darüber hinaus ist es wichtig Frieden mit dir/in dir zu finden, um zu verhindern, dass chronische Entzündungen wiederum zu noch mehr emotionalem Stress führen. Hier kann die tägliche Mediation oder eine regelmäßige Praxis der Dankbarkeit sehr unterstützend wirken.

Mein Fazit

Es gibt keine einseitige Strategie zur Lösung deiner Gesundheitsprobleme, wie es bei so vielen Dingen im Leben der Fall ist. Zu akzeptieren, dass das Erreichen von Gesundheit ein Prozess ist, und dass dieser Prozess oft ein vorübergehendes Unbehagen erfordert, ermöglicht es dir, wirkliche Durchbrüche in deinem Leben zu erreichen. Und wenn du diesen Weg nicht alleine gehen möchtest oder kannst, dann unterstütze ich dich gerne dabei.

Jeder menschliche Körper verkraftet jeden Tag ein gewisses Maß an Entzündungsreaktionen. Solange diese Entzündungsgeschehen nicht überhand nehmen und unser Körper sie wieder eindämmen kann, stellt dies auch keinerlei Problem dar.

Bei vielen Menschen haben anhaltende Entzündungsprozesse im Körper jedoch die Oberhand gewonnen und sie leiden als Folge an Erkrankungen wie Arthritis, Fibromyalgie, Krebs, Autoimmunerkrankungen, chronischer Müdigkeit und vielen anderen Zuständen.

Glücklicherweise kann mit einer Änderung der oben beschriebenen Parameter eine chronische Entzündung positiv beeinflusst werden, indem du einem „Entzündungs-reduzierendem“ Lebensstil folgst. Das heißt eine möglichst naturbelassene, bewusste Ernährung mit weniger Kohlenhydraten, regelmäßiger Bewegung und einer Vitalstoffergänzung mit Produkten auf natürlicher Basis. Darüber hinaus ist ein solcher Lebensstil eine Chance den Heilungsprozess für chronische Krankheiten einzuleiten und diesen zu beschleunigen.

 

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