Radicchio vom Blech

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Radicchio vom Blech – Radicchio als Salat oder Gemüse? Ich mag ihn ja auch roh als Salat, wie zum Beispiel dem Chicorée-Radicchio-Salat mit Granatapfel . Heute habe ich Radicchio mal aufs Blech gegeben und war von dem Ergebnis sehr positiv überrascht. Das Bitternoten sehr gesund und wir alle viel mehr Bitterstoffe essen sollte, habe ich ja vor kurzer Zeit ausführlicher dargelegt.

Der Radicchio  vom Blech ist eine Variante, die auch Menschen begeistern kann, die sonst mit dem bitteren Gemüse nichts am Hut haben. Denn als Schmorgemüse schmeckt der Radicchio überraschend anders. Dann ergänzen süße Nussaromen aus dem cremigen Strunk die zarten Bitterstoffe der Blätter. Für dieses Rezept solltest du den Trevisano, den länglichen Radicchio verwenden. Die länglich-schlanken Sorte aus der Gegend um Treviso gilt als besonders fein, zart und knackig. Auf jeden Fall sind sie viel schöner als die kugeligen Sorten aus dem Supermarkt.

Radicchioblätter sind auf dem Feld zuerst einmal grün. Erst in der Dunkelheit werden sie rot, weil sich ohne Licht kein Chlorophyll bildet. So wird der violette Farbstoff in den Blättern sichtbar, der sonst im Grün verborgen bleibt. Diese kräftige Farbe verursachen sogenannte Anthocyane, auch diese Pflanzenfarbstoffe sind super gesund. Sie finden sich ebenso in Rotwein, Waldbeeren und Granatäpfeln. 

 

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Mir gefällt die einfache Zubereitung dieses Rezepts: Öl und Gewürze auf den Radicchio und ab in den Ofen damit! Die Schnittfläche soll auf dem Blech nach oben liegen. So hält sich etwas Öl in den Vertiefungen der Blätter, die dadurch von innen heraus knusprig braten. Gleichzeitig lässt du der Strunk ganz weich schmoren und zusammen passt beides hervorragend zu Hummus oder einem cremigem Kräuterquark.

 

Radicchio vom Blech

Das brauchst du für 4 Portionen:

4 Stück Trevisano Radicchio
2 Knoblauchzehen (optional)
ca. 5-7 Esslöffel Olivenöl
  Meer- oder Steinsalz
  Pfeffer
  Cumin
  Paprikapulver
1/2 Zitrone

So wird der Radicchio vom Blech gemacht:

Quetsche die ungeschälten Knoblauchzehen, z.B. mit der Breitseite eines großen Messers. Knoblauchzehen mit Olivenöl begießen und ziehen lassen. Heize den Backofen und darin ein Backblech auf der zweituntersten Schiene auf 200 Grad (Umluft 180 Grad) vor. Putze den Radicchio, also waschen und welke Blätter entfernen. Schäle dabei die Strünke. Dann halbiere den Radicchio längs – am schönsten sieht es hinterher aus, wenn du nur den Strunk längs halbierst und dann die beiden Hälften jeweils vorsichtig auseinander ziehst.

Lege den Radicchio mit der Schnittfläche nach oben auf das Blech, beträufele ihn mit 3 Esslöffeln des Oliven-Knoblauchöls und würze ihm mit Meersalz, Pfeffer, Cumin und Paprikapulver. Backe ihn für 12 Minuten im Ofen. Dann wende, mit restlichem Öl beträufeln und weitere 10 Minuten backen. Serviere den Radicchio Trevisano mit Hummus, Zitronenschnitzen und wenn du magst geröstetem Fladenbrot. Du kannst den Hummus fertig kaufen oder nach diesem Hummus Rezept selber herstellen.

Probier das Rezept doch mal aus und schreibe mir in die Kommentare wie es dir geschmeckt hat! Ich freue mich auf deine Rückmeldung! Gerne kannst du auch ein Bild davon auf Instagram posten unter #claudiaearp.

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Guten Appetit! 

 

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